Das Brandenburger Tor, das im 18. Jahrhundert auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. errichtet wurde, ist nicht nur ein Wahrzeichen Berlins, sondern markierte nach dem Zweiten Weltkrieg auch die Grenze zwischen dem Westen und dem Ostblock. Auf dem Brandenburger Tor befindet sich die sogenannte Quadriga. Was ist eine Quadriga?
Antwort: Der Begriff geht auf den lateinischen Ausdruck „quadri-iugae“ für vier ins Joch gespannte Pferde zurück. Bei den Griechen der Antike kam der offene Wagen mit vier nebeneinander eingespannten Pferden bei Rennen zum Einsatz. Seit dem siebten vorchristlichen Jahrhundert war das Viergespannrennen in Olympia als Wettkampfart zugelassen. Auch bei den Römern wurde die Quadriga für Rennen genutzt. Zudem war es in Rom üblich, dass ein Triumphator mit einem weißen Vierergespann fuhr. Daher gibt es die Quadriga auch als Krönung von Triumphbögen.
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